
Wenn die Inspiration einen packt, dann, ja was dann?
Sollte man ihr nachgehen und sich ihr hingeben, egal, wo man gerade ist, und was man gerade tut?
Sie reißt mich manchmal aus dem Alltag, vorzugsweise nachts, kurz vor dem Einschlafen.
Was dann? Ein Diktiergerät holen, und dann, mitten in der Nacht dort reinsprechen? Oder lieber Stift und Papier ans Bettkästchen stellen und sich alles aufschreiben?
Beides ist anstrengend und hat das Potential, mich, und Sie, liebe Leserinnen und Leser, aus dem nächtlichen Halbschlaf zu holen. Was also tun? Ich weiß es bis heute nicht und vertraue darauf, dass am nächsten Tag alle Ideen noch da sind.
Sind sie aber nicht, sie sind eher wie eine Wolke, die es nur einmal gibt. Und selbst wenn sie davonfliegt, wird es diese Wolke nie in dieser Form wo anders geben.
So ist es mit den Gedanken, Ideen und Vorhaben, die wir haben. Einmal weggeflogen, haben wir Schwierigkeiten darin, sie nochmal zu finden. Nicht im Wachzustand, auch nicht im Schlaf.
